05.07.2018

"Wir sind bunt": Nachbarschaftsfest und Jubiläum an der Schule

Erinnern wir uns: Erst nach einem langwierigen Genehmigungsverfahren samt Klage vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof konnte die Schule 2008 errichtet werden. Umso unbeschwerter fiel das Nachbarschaftsfest am 30. Juni aus. Zusammen mit Nachbarn, Freunden, Schülerinnen und Kollegen feierte die Humanistische Grundschule Fürth ihren Geburtstag.

Das Fest, feierlich eröffnet von Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung, folgte dabei dem Motto „Dschungel: Wir sind bunt!“. Jung und Alt, Menschen verschiedenster Herkunft und mit ihren je eigenen Fähigkeiten stellten zusammen ein tolles Programm auf die Beine. Es gab Ausstellungen in der Wohnstätte Marsweg und Musik von Hans Ortmann und dem ehemaligen Voice-of-Germany-Teilnehmer Michael Lane. Derweil spielten die Schulkinder „Menschenkicker”. Wie bitte? Das funktioniert wie Tischfußball, nur mit echten Menschen. Dazu fanden sich zwei Mannschaften aus Eltern, Kindern und Pädagoginnen, die sich auf einem aufblasbaren Feld jeweils an Stangen stellten und so gegeneinander Fußball spielten. Ein unglaublicher Spaß mit viel Enthusiasmus, frenetischen Fans und der Unterstützung einiger Kicker der SpVgg Greuther Fürth. Es folgten das Ensemble „heartbeat on mission” von der Musikschule Fürth und zum guten Schluss die Band „Vollgas“, und die gab, nun ja, Vollgas: Acht Musikerinnen und Musiker stürmten Bühne, Fest und Herzen der Gäste. Mit ihrer Musik brachten sie alle mindestens zum Wippen. Schulmanagerin Ulrike von Chossy resümierte die Geschichte der Schule und die komplizierten Startbedingungen und kam zu dem Schluss: „Dass wir auf eine 10-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken können, ist nicht dem Beginn geschuldet, sondern dem, was alle Beteiligten daraus gemacht haben, herzlichen Dank an euch Eltern, Kinder, PädagogInnen und den Träger!“
Ein wunderbares Fest also, das gut zur Humanistischen Grundschule wie auch zu ihren Nachbarn, dem Humanistische Kindergarten Waldstraße, dem Korian-Fronmüller-Seniorenhaus und der Wohnstätte Marsweg der Lebenshilfe e.V.  passt, denen man stets mit Toleranz, Neugier und Menschlichkeit begegnet.

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